Monday, June 23, 2008



Memoir:

ADIEU ROYAL FAMILY IN NEPAL (Satis Shroff)


König Birendra fragte mich: "Gefällt es Ihnen hier?"

Ich war so überwältigt von der neue, einmalige Situation, daß ich gar nicht wußte, ob ich in Nepali oder in Englisch reden sollte. Ich neigte mich ein bißchen und machte eine Namaste. Eine Namaste bedeutet eigentlich "Ich begrüße das göttliche in Dir", denn in Hinduismus glaubt man, daß in jeder Mensch etwas göttliches beiwohnt. Aber vor mir stand ein König der meine Schule besucht hatte, in Eton und Havard gewesen war, und für 23 Millionen Nepalis als die Reinkarnation der Hindu-Gottheit Vishnu verkörperte.

Ich antwortete: "Ich bin vor einigen Jahren gekommen und mir gefällt es sehr hier, weil ich in der Schwarzwald mit eine Schwarzwald Mädel lebe und es ist genau so schön wie in Nepal. Mit fehlen bloß die Himalayagipfeln."

Ich erzählte auf Englisch, daß ich mit Prinz Dhirendra in St. Josephs zur Schule gegangen war.

"Oh, St. Joseph's? War Pater Stanford noch in der Schule?"

"Jawohl, Your Majesty, und Pater Burns und Mr. Bannerjee." Mr. Bannerjee war ein indische Rektor mit Fulbright (USA) Erfahrung und die anderen waren Jesuitenpriester, die eine Eliteschule leiteten.

Seine Majestät lachte herzlich und fragte: "Kahile pharkaney? Wann kehren sie zurück?"

Ich war verlegen und sagte: "Das weiß ich nicht." Ich habe damals nicht gewußt, daß ich eine Zähringerin heiraten wurde und vier bezaubernde Kinder haben wurde. Nun bin ich in Freiburg geblieben und schreibe nach und über Nepal und mache Nepal-Watch durch das Internet, denn ich interessiere mich immer noch sehr für die gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Entwicklung Nepals, und vor allem Nepals literarische Szene. Demnächst bringe ich ein Buch über die Lyrik und Kurzgeschichten Nepals bei Horlemann Verlag (Bad Unken) heraus, weil ich gute Beziehungen in der literarische Szene Kathmandus habe. Ja, man kann mich als ein Dozent mit eine literarische Flair für Englisch, Nepali und Deutsche Literatur nennen.

Starb mit König Birendra auch die Hoffnung?

Die Nachricht, daß es ein Blutbad gegeben hat im Narayanhiti-Palast von Kathmandu und daß der Krönprinz Dipendra seine Eltern König Birendra und Königin Aishwarya und andere Familien Mitgliedern, war ein Schock für mich. Ich konnte es nicht fassen.

Daß es Dissidenten in Nepal gibt und daß die maoistische Guerillaorganisationen sehr militant und aktiv sind im westlichen Teil Nepals war mir schon bekannt. Aber daß der Kronprinz sein Vater König Birendra Bir Bikram Shahdev 55 und seine Mutter Aishwarya Laxmi Devi Shah geboren Rana (51), Bruder Niranjan (22) und Schwester Shruti (24), ein Schwager sowie eine Cousine des Königs, erschossen hat war unglaublich. Dies in einem Land, wo Buddha geboren war (Lumbini) und wo Frieden und friedliche Koexistenz, sowohl in Nepals Außen- und Innenpolitik groß geschrieben ist.

Was bedeutete König Birendra für Nepal?

Birendra Bir Bikram Shahdev, wie der König von Nepal genannt wurde, hatte seine Schuljahren in St. Josephs (Darjeeling) verbracht und danach ging er nach Eton College (England) und war auch ein Jahr in Havard als Gasthörer. Von den 23 Millionen Einwohnern Nepals sind 90 Prozent Hindus und der König von Nepal wurde, seitdem der Gurkha König Prithvi Narayan Shah das Kathmandutal mit List erobert hatte im Jahr 1768 als der Reinkarnation von Vishnu, der Hauptgott in Hinduismus, verehrt. Nepal ist das einzige Land mit Hinduismus als Staatsreligion.

In Nepals chaotische, unsichere politische Landschaft, wo es ständige Regierungswechsel gibt, hat man gesehen, daß die Regierung von Nepal unter Girija Prasad Koirala (Kongresspartei) der maoistischen Rebellion im Westen des Landes nicht Herr werden kann. Seine Idee, als Sozialdemokrat, die Maoisten mit einer 15 000 Mann Eliteeinheit zu bekämpfen, ist ein Schritt in der falsche Richtung. Probleme wie Armut, Mißwirtschaft, Korruption und Vetterwirtschaft kann man nicht, wie es in der Vergangenheit ohne Erfolg gemacht war, mit Gewalt und Macht gelöst werden.

Meine Erinnerungen an König Birendra und Königin Aishwarya?

Ich habe gute Erinnerungen an den König und Königin. Ich bin von der Nepali Botschafter Singa Pratap Malla in Bonn zu einem Empfang für den König und Königin von Nepal in La Redoute eingeladen worden. Ich habe ein Blumenstrauß an der Freiburger Kaiser-Joseph-Straße besorgt und als ich aufgeregt zu der Verkäuferin sagte, daß die Blumen für eine Königin seien, hat sie geschmunzelt und fragte: "Ach, wirklich?"

Ich habe ihr erklärt, daß sie tatsächlich für die Königin von Nepal waren, die zu einem Staatsbesuch nach Deutschland gekommen war mit dem König von Nepal. In Bonn waren die Straßen mit Deutsche und Nepali Fahnen geschmückt. Ich habe eine Taxi genommen am Bahnhof und der Taxifahrer, ein Bonner mit Humor erklärte mir, daß es ihm Spaß machen wurde, die weiße Mäuse vor den VIP Autos zu sehen.

In La Redoute waren schon Journalisten and der Tür, und ich ging hinein und begegnete eine ganze Menge Nepali Damen und Herren. Die Damen trugen bunte, elegante Saris und die Männer in Anzüge. Woher kamen all diese Landsleute?" fragte ich mich damals. Ich hatte die Nepali Botschaftsangestellte und ein paar Studenten und natürlich der Bundespräsident Richard von Weizsäcker und seine Frau Marianne, Deutsche Diplomaten und andere Gäste erwartet. Ich fragte ein Mann in Nepali, der smart gekleidet war und aussah, wie ein Rai- Stammesangehörige. Meine Vermutung war richtig. Es war ein Rai und er erklärte, daß er und die anderen Nepalis alle Britische Gurkhas von der Rheinarmee und deren Frauen waren. Ah, Britisch Gurkhas die in den Falklands auch eingesetzt worden waren gegen den Argentenier.

Plötzlich kam ein Deutsche Polizeioffizier, begrüßte mich freundlich und stand neben mir. Es stellte sich heraus, daß er der Polizeikommissar war und sagte zu mir, daß er häufig bei solche Empfänge dabei war. Er zeigte mir ein bekannter Bonnerfotograf, der nie ein Blitzgerät benutzte. Sein Geheimnis? Er nahm nur Filme mit Höhe ASA oder DIN Werte. Der Oberkommissar zeigte mir eine Interessante alte Dame, die einen sympathischen Eindruck machte. Von ihrem Aussehen, konnte sie eine Adelige sein mit einem 'von Titel' und von der Kleidung her ein bisschen altmodisch aber passend zu ihrem alter, denn sie sah mindestens über 60 aus.

"Ist sie ein VIPs Frau?" fragte ich.

"Nein, nein, Sie werden staunen. Sie ist nur eine einfache Rentnerin, aber sie ist bei jedem Empfang in verschiedene Botschaften dabei," sagte der Oberkommissar. Später erfuhr ich, in eine Fernsehsendung, daß King Birendra sie sogar mit "Frau Baronin" begrüßt hatte, als die Büffet geöffnet wurde."

Mein Herz pochte als die königliche Paar endlich hineinkamen. König Birendra sah wohlauf aus und die Königin Aishwarya trug weiße Handschuhe, ihre schwarz-blau glänzende Haare gesteckt/versteckt in einem Netz, und sie trug eine blaue Bluse und ebenfalls blaue Chiffon Sari. Sie war eine Erscheinung und ich habe ihr die Blumen überreicht. Sie sagte eine leise, schüchterne: "Dhanyabad, thank you" und danach gab sie meine Freiburger Blumen an den Aide-du-Corps, ein gewisser Captain Khatri Chettri. Unter den Nepali Journalisten die mit der königliche Entourage gekommen waren auch Gauri KC, die immer Freitags meine Kommentare in Radio Nepal gelesen hatte und Shyam KC, der für die Reportagen in Kathmandu zuständig war. Er arbeitet jetzt für die Kathmandu Post. Chiran Samsher war auch dabei, der königliche Palastsekretär.

Nachdem die Büffet eröffnet war, gingen wir alle zu einem großen Saal. Es gab sogar echte französische Champagne, serviert von wunderschöne Fräuleins. Eine Deutsche Korrespondentin hat einmal über Nepal geschrieben: "Entwicklung und Fortschritt sind Fremdworte in diesem hoffnungslos rückständigen Land, das nach wie vor zu den ärmsten der Welt gehört." Aber solche Wörter waren fehl am Platz an diesem Abend.

Nach eine Weile, wurde die Stimmung besser und lockerer, wie es bei Empfänge ist, und während Königin Aishwarya sich ruhte nach der anstrengenden Bonner Tagesprogramm, mischte sich König Birendra unter das Volk bzw. die Gäste. Er begrüßte jeden und als er lächelnd auf mich zukam, wußte ich nicht ob ich ein Bild knipsen sollte oder Seiner Majestät begrüßen sollte. Ich kannte seiner dritter Bruder Prinz Dhirendra, da wir beide in der gleiche St. Josephsschule in Darjeeling unsere Abitur gemacht hatten. Prinz Dhirendra verlor seinen adeligen Titel, weil eine ausländerin heiratete und lebte in London in Exil. Bei der Schießerei wurde auch er verletzt.


Manchmal denke ich, ein bißchen Phenomenologie, die Fähigkeit die Sichtweise von beiden Seiten zu sehen, und Familientherapie hätte sowohl die englische als auch die Nepali Königshäuser nicht geschadet. Auf jedenfall wäre es nicht zu solche Gewaltakten nicht gekommen. Aber die uralte hinduistische Strukturen in den Köpfen von Eltern in der Nepali Gesellschaft macht es unmöglich die Sachlage mit eine andere Sichtweise zu betrachten.

In Nepal wollte der Index-Person Prinz Dipendra eine Frau heiraten, die er liebte. Seine Herzensdame hieß Devyani Rana (29), eine Rana-adelige mit indisches Blut aber seine Mutter Königin Aishwarya, die immer als herrisch und stur galt, lehnte die Heiratspläne ab. Es gab keine entgegenkommen und die Konflikt zwischen Prinz Dipendra und seine Mutter bzw. Eltern eskalierte so sehr, daß er nur die Waffe als eine Endlösung sah. Da wurde die humanistische Erziehung von Nepals Budanilkantha Schule und Englands Eton und USAs Havard über den Haufen geworfen, weil solche Gedanken in Nepals Palastwände, Gesellschaft und Machtstruktur fremd waren. In der Narayanhiti-Palast herrschten die Ansichten von Königin Aishwarya, die alles andere als humanistisch war in ihre Denkweise. Sie war für die altmodische hinduistische Machterhalt in der Palast und im Königreich.

Prinz Dipendra lebte in eine zwiespaltige, ambivalente Welt. Wenn er, wie sein Vater Birendra, gekrönt worden wäre, dann wäre er wieder von den meisten Nepali Landleute nicht nur als ein konstitutionelle Monarch, sondern auch als eine Reinkarnation von dem Hindugott Vishnu verehrt.

In Nepal ist es nun so, daß die Eltern bestimmen wollen, wer mit wem heiratet. Ich erinnere mich, daß nur wenige Nepali Schul- und Uni-Freunde von mir eine Liebesheirat durchgesetzt haben. Die meisten Menschen in heiratsfähigenalter lassen sich einheiraten, weil es alte, vedische Tradition in Nepal ist, daß man den Eltern ehrt und folgt.

Die Verwundbarkeit: Mit seiner Kurzschlußhandlung hat Prinz Dipendra nicht nur seine Eltern ausgelöscht, sondern auch ein reinkarnierter Hindugott. Generationen von Nepali Kinder werden sich die Fragen stellen: "Ist denn Vishnu doch verwundbar, genauso wie die lebende Göttin Kumari, die sich abdanken muss, sobald sie ihre Menstruationsblutungen bekommt oder durch eine Verletzung verblutet. Denn eine Göttin darf nicht bluten. Der König von Nepal hat auch geblutet als er von seinem Sohn erschossen wurde.

Raktakunda" bedeutet ein Blutlaken, wurde von dem Nepali journalist Krishna Bhattarai geschrieben, der den Pseudonym 'Abiral' trägt, was 'fortschreitend' bedeutet. Ein Schachspiel namens 'Baghchal' (Tigertaktik) wurde im Himalaya von der damaligen chinesischen Regierung gestartet, wobei China die Autonome Region von Tibet annektierte, denn nach chinesische Meinung waren die Himalayastaaten Sikkim, Bhutan, Ladakh die Phalanx von China. Chinas territorial Wahn ging so weit, dass 1962 ein Krieg im Himalaya mit India angezettelt wurde.

Nachdem Indien seine Unabhängigkeit von der britischen Raj errungen hatte, fnng an Indien seine Territorium zu konsolidieren, denn einige Teile waren noch in kolonial Hände z.B. Goa ein ehemalige portugesische Kolonie und Pondicherry (Frankreich) und der Nizam von Hyderabad ein dickköpfiger Herrscher, der von den indischen Union nicht verschlückt werden wollte. 1962 war eine bittere und traumatische Erlebnis für Indien, was dazu führte, dass Indien anfing Gebirgskampdivisionen für die indischen Armee zu trainieren und die alte vernachlässigte Strassen die zu den strategischen Punkten in Ladakh, Sikkims Nathu La, Bomdilla und anderswo im Himalaya führten fahrtaugnich zu machen.

Indien lies seiner Nachbarstaaten (Sikkim, Bhutan, Nepal) im norden seine heranwachsende militärische Stärke immer wieder spüren. Indien wollte Stalilität im Norden des Subkontinents und die exil Nepalis von Sikkim machten es einfach für die indische Regierung, da in einem demokratischen Wahl in Sikkim waren die Nepalis in überzahl, und die Ursprunglichen Einwohner Sikkims, die Lepchas, waren in der Minderheit. Obwohl der Chogyal von Sikkim mit eine US Amerikanerin verheiratet war, konnte dies die US Lobby nicht mobilisieren, weder in der diplomatischen, noch auf der politischen Front. Bhutan müsste seine Außenverteidigung an Delhi übertragen und die Befreiung von Ost Pakistan, den heutigen Bangladesh (Das Land der Bengalis) von den West Pakistanischen Militärs bereitete Nepals König Mahendra viele Sorgen, da er befürchtete, dass Nepal von Indien verschluckt werden konnte. Laut Krishna Bhattrai dies war der Grund, warum König Mahendra sein leben nahm.

Als ich noch Student war in in Katmandus Tri Chandra College, spielten sie häufig das nepalesisches Lied: “Ma marey pani mero desh bachhi rahos” was 'auch wenn ich sterbe, soll mein weiter Leben' bedeutet. Es wäre ein Jammer, wenn das Land Nepal auch sterben würde, nach dem Tod von dem selbsternannte Gottkönig, dessen Sah-Dynastie Nepal 239 Jahre lang regierte---bis ein Maoist namens Prachanda und seine Maobadi-krieger das Land eroberte, wie einst König Prithvi Narayan Shah und seine Blutrunstigen Gurkhas ins Katmandutal siegreich einmarschierten, nachdem Kirtipur gefallen war.

Im Roman erwähnt ein Palastbeamter, dass er ein Mann weglaufen gesehen hatte von der Bankettsaal von Narayanhitipalast. Der Verdacht ist, dass der Mann, der der Schwieger Sohn ist von Prinz Dhirendra (mein Schulkamarad), der auch während der Massaker getötet worden war, wüßte mehr über den Attentat.

Das Buch erzählt auch, dass König Mahendra's Tod direkt in zusammenhang steht mit der Streit zwischen ihm und die indische Premier Indira Gandhi. Mahendra Shah hatte Nepals gewählte Primierminister von seinem Amt entlassen, die politische Parteien verboten politisch Tätig zu werden und führte eine repressive, hinduistischen Regierungsystem genannt Panchayat, die von den Royalisten geführt wurde. India war dagegen und setzte Köig Mahendra unter Druck und verlangte von ihm es wieder rückgängig zu machen.

Dieser Massaker kam den Kommunisten Nepals, vor allem die militanten Maobadi Gruppierung nicht ungelegen. Sie wussten es, die Situation auszunutzen.

Als herkünftiger Nepali kann ich nur hoffen, daß die Ruhe wieder einkehren wird. Der neue König von Nepal Gyanendra Bir Bikram Shahadev kenne ich als ein Mann seitdem ich als Journalist bei The Rising Nepal gearbeitet habe. Seine erste Statement, nämlich dass das automatische Gewehr von allein losgegangen wäre, sprach nicht von Weisheit. Die Nachricht ging durch die ganze Welt. Es mag sein, dass es eine königliche Notlüge war. Er gilt als jemand, der ein Herz für Nepals Flora und Fauna gezeigt hat und er engagierte sich für die Ideen des World Wildlife Fund, indem er National Parks einrichten lies. Er war und ist der Vorsitzender von der King Mahendra Trust for Nature Conservation mit Sitz in Kathmandu. Dass er auch Diplomatie und die Fähigkeit besaß, ein armes, problembeladenes Land wie Nepal als sein konstitutionelles Monarch führen konnte war fragwürdig, da die Maoisten waren de facto die eigentliche militärische Herrscher Nepals. Er galt als konservativ im hinduistischen Sinne, sanft aber unbeliebt, aner seine Sanftheit was leider nur vorübergehend.

In Nepali Dokumentarefilme ist er häufig gesehen worden bei der Eröffnungsfeiern von Schulen, Krankenhäusern und National Parks. Er hat die Chance, die Rolle des Gottkönigs anders zu gestalten und Nepal auf dem Weg zum Fortschritt zu führen verspielt. Er war kein Staatsman, sondern nur in Geschäfte interessiert und konnte mit den Maobadis und andere kommunistische Oppositionellen mit Dialog und konstruktive Argumentationen, Zugeständnisse und Kompromisse nicht besänftigen, denn Kommunismus und Monarchie waren und sind nicht kompatibel.

Es bleibt ein schwieriger Job, ein Land wie Nepal zu regieren, da die pro China Maobadis und die pro Indien Congress Partei befinden sich in einem Clinch und kämpfen um die Macht in Schatten des Himalaya Staates.

Friday, June 13, 2008



Christa Drigalla: Helping the Nepalese to Help Themselves (Satis Shroff)


Christa Drigalla is an amiable German lady, a hospital managers who worked at the Diakonie hospital in Freiburg (South-west Germany), where she did Nursing Management. Sometime back, this author had the opportunity of going for a walk to the Emperor’s Chair (Kaiserstuhl), a volcanic wine-growing area in the vicinity of Freiburg, with Christa.
‘I’d love to trek to the Rara lake. I saw colour transparencies of Rara shown by a Freiburger professor in St. Georgen and was so fascinated’, said Christa. She has been to Annapurna, Chitwan and Langtang. ‘Springtime in the Himalayas is wonderful’, she said as she drank her Nepal tea and mentioned names like Kanchan Gompa, Laurebina-pass and Sundari and about 17 to 18 degrees centigrade temperatures in the month of November. But she said she liked to brave it all and wouldn’t miss trekking a bit.
At the beginning Christa worked as a nurse at the Shanti Seva Griha, a leprosy clinic run by the Dortmunderin Marianne Grosspietsch, which is located in Pashupati, near the river. She helps where she can, and is uncomplicated. The small 12-bed clinic, an outdoor Ambulanz (In German Ambulanz is not a car to transport injured patients, but a ward to cater to the needs of the outdoor patients. An ambulance in the English sense of the word is called a Rettungswagen). Shanti Seva also runs a school for the children of the leprosy patients. There’s a coffee-shop, a tailoring-service and a branch in Budanilkantha, which is open twice a week. The outdoor ward has over 2,300 registered patients.
The poor, ill, blind, lame and lepers come from the miserable, smoggy streets of Katmandu and the temple complex of Pashupatinath, Nepal’s biggest and holiest gold-roofed hinduistic temple. The sickly beggars are never too tired to beg for alms from pious people (Hindus from Nepal and India), who are allowed to worship in the sancrum sanctorum of the Shiva-temple.
The other curious visitors who are obliged to remain in the periphery of Pashupatinath are the camera-toting foreign tourists. Whether it’s coy and ashamed bathing Nepalese women in wet, sticky saris, burning Hindu corpses and the mourning relatives of the deceased, hungry lepers or agile Rhesus temple-monkeys, the dauntless tourists photograph everything for their transparency, video and DVD-shows back home. The Shanti Seva Griha takes care additionally of the white-haired, wrinkled widows, women and children from the neighbourhood. And the treatment is free. The Griha also has a rehabilitation-centre near the Royal Golf Club Nepal. It has a tailoring workshop where stigmatised Nepali lepers work in peace. Lepers are still heavily stigmatised in Nepal, like the people with plague in the Middle Ages in Europe. Today, it’s possible to cure the disease by using an antibiotic cocktail.
Christa said that she put up at a small lodge near the Clinic, and lived sometimes with Nepalese friends near the Ring-road. There’s a German nurse named Irma who hails from Achern and she has additionally a leading role at the Nursing Campus (Patan). Christa comes from a hamlet named Albringhausen, with a population of 229 in Lower Saxony, a flat state at an elevation of 14metres above sea-level.
‘It’s all farms, corn-fields, meadows and windmills. More and more farmers are giving up their farms and the farms are in poor conditions due to the bad EU agricultural politics. It’s East Friesian country with fishers, crabs, cows.’ She has a brother and a sister out there in Lower Saxony but she lives the mountains. If she’s not trekking in the Himalayas then she’s invariably wandering up and down the Swiss Alps or in the Black Forest Mountains.
‘I have it in my genes, this Wanderlust,’ she says almost apologetically. Christa Drigalla has been running the Interplast Germany’s hospital in Nepal for a long time. Interplast is a US- German undertaking which carries out plastic surgery on leprosy patients, which is extremely useful for the poor Nepali patients, who are ostracised and shunned by the Nepali society.
She talks at length about the corruption scandals in Kathmandu. ‘Everybody is pumping money into Nepal but where is it vanishing? The number of beggars in Katmandu, and Nepal in general, seem to multiplying. I don’t see any structure in Nepal. There are so many NGO projects, and there’s hardly any monitoring done.’ All the NGOs ought to be coordinated by the new government’s Social Ministry. Every big foreign country has, in addition to its official development volunteer programme, a bevy of NGO projects. Even local NGOs are cropping up like mushrooms after a monsoon shower. And all international organisations want to help the fifth poorest country in the world to get up on its feet.”
Where are the priorities? For instance, most of the foreign projects have programmes in the educational sector, but they don’t dare to intervene and help develop new, attractive vocational curricula. They just open or support existing schools, and let the Nepalis carry on with their own anachronistic teaching methods and curricula. Only the rich have access to modern education. What are Nepal boys and girls to do after they have done their School Leaving Certificate? Who is going to finance higher education? There are just not enough vocational outlets.
There’s no question about the need for NGOs but where does the money disappear? Isn’t it literally helping others to help themselves through the aid-industry? The money and effort just doesn’t seem to trickle down to the grassroots. Quo vadis development aid?
Christa Drigalla says, ‘‘A deep orthodox faith in religion is not good for these modern times. For now. It’s better to try and improve one’s present life(style) than to expect that it will be better in one’s next life. I often hear paralysing fatalistic opinions like ‘ke garnu? jindagi jestai chha (What shall I do? Life is like that). Or ‘ke garnu? upai chaina! (What shall I do? There’s no way). Modern educated Nepalis tend to say ‘Where there’s a will, there’s a way’. Perhaps that is the value of education.’.
‘Practical steps are useful in pepping oneself up. When I was at Shanti Griha we constructed a shower for the staff and patients. She longs to see the friendly faces of Prabha the social worker, Hari the sanitater, Krishna the physiotherapist, Dr. Singh the team-physician and Marianne.
‘I’ve been expanding the plastic surgery hospital project run by Interplast at Salambutar, near Sankhu,’ says Christa Drigalla. This new hospital was opened officially in November 1997 and was dubbed Sushma Koirala Memorial Hospital (SKMH) after the daughter of the former Nepalese Prime Minister who burnt to death in her sari. The international medical team of the SKMH is busy with operative corrections of patients who have scars from burns, deformities from birth, or have lost a part of their hands or feet through leprosy-infection. This medical area has been the connecting link with the Shanti-Griha-Project with its leprosy patients. Besides rendering concrete medical help to these Nepalese patients, the aim of the ‘Interplast’ organisation in the whole world is to teach local surgeons special operation-techniques, and to give their know-how to them so that they can operate independently at a later stage. Other members of the medical-staff like nurses, sanitaters, physiotherapists also receive special training and instructions to take optimal care of the post-operative patients. The Interplast-run hospital is, after a period of initial financial and intellectual help, to be overtaken by the Nepalese counterparts.
Christa has been working for more than a decade in Nepal and has survived the revolution of the eighties, the nineties and now the Maoist take over at the recent polls.
‘I’m sure that this ‘help to self-help’ (Hilfe zur Selbsthilfe) is the most effective solution towards improving the situation of the patients in Nepal,’ says Christa Drigalla. She has always had an inner desire for a long time to get to know Nepal not only as a tourist, but to live here and to experience the entire seasonal changes of Nature, with winter and sommer, the dry period and monsoon, to get to know and understand the people better and to do more trekking’. And that’s exactly what she has been doing all these years and has even built a wonderful house in scenic Nagarkot from where she can peer at the Himalayas..
One can only admire her courage, endeavour and the ability to assert herself and I’d like to wish her well. She is what we call in German eine gute Seele, a good soul, and is the personification of togetherness, Miteinander.


Public Viewing Zeitgeist (Satis Shroff, Freiburg)

The scene is at the Joggeli ,
A stadium in Basel, Switzerland.
The Czechs think the Germans are going to be behind them.
Karel Brückner wears a black muffler on this humid afternoon.
The Swiss Nati enters the arena.
Yodel songs, Alp horns, an elegant Miss Swiss saunters by,
Samba music reminiscent of Guggemusik at Fasnet,
Swiss fans with red and white flags,
Effigies of Swiss cows, blondes wearing hats,
Caps and motley headgear,
Blonde farmers on stilts, soccer ball skirts and milk-cans,
Amid cow bells and the cries of the spectators.
Mountain pixels: Jungfrau, Mönch and Eiger,
Skiing figures of a Ski nation,
Barock costumes, dancing figures
In black n’ white,
The waltz and techno music.
Magic cube effects on the soccer field.
Symbols for Swiss watch industry,
Flags galore.
A coy Amanda Amman,
Miss Switzerland in scarlet silk.
“She’s half Swiss and half Czech” quips someone.
The Swiss are celebrating a big soccer festival.
The entire stadium becomes a soul,
Unified as 100,000 fans shout in defiance
Through their larynx and lungs.
From Ortenau to Schaffhausen,
The fans are streaming in,
Controlled by Swiss, German
And French security men and women,
Armed with guns, sticks, Alsatian dogs,
And Luftwaffe aircraft doing sorties in the sky,
The fear of Al Kaida is everywhere.
42000 in the St. Jakob’s arena,
35 000 in the Fan Zone,
Another 20 000 in the inns, taverns
Public viewing places in Basle.
Discussions center on
The four-man defence chain,
Tactics, strategies of trainers,
Performances in the Bundes and other leagues.
A big chance for Switzerland.
438 green balloons reach for the sky.
Fireworks,
Standing ovation from the spectators,
The Swiss hold hands
To the national hymn
Standing ovation for a knie injured captain,
Alexander Frei the surest Swiss striker,
Is in tears against the Czechs.
0:2 says the gigantic stadium neon chart,
Against the Turks.
Köbi Kuhn the dignified thoughtful Swiss man’s
Euro dream disappears.
The best Euro host takes its bow.
You can still read the disappointment on our faces.
Ach, Helvetia you’re great even in defeat.

Monday, June 02, 2008


My good friend Stefan Heinz as a Guest-poet

Weg im Tessin (Stefan Heinz,Grenzach-Wyhlen)
Aufwärts der
kastanienwald
der staub wie
Asche mich zermürbt
ein ast
den anderen bricht
durch mich hin
durch die weite
höhe sterben
ein elendes
gesicht bin ich
auf schmalen pfaden
steil der staub
mein augenlicht
verblasst jesus’
blut gefriert der see
voll wonne satt
liegt brach
der mensch
trieb die dole
quer das leben
licht empor
getragen bahnen
tanz der eisberg
glanzkristall
lebenslang der
qualvoll selbe tanz:
der stachel
und das blatt
vogelsegeln
mir ein stein
zu boden rollt
das leben
hingestreckt.